17. Gib gerne:
Wilt du dem höchsten Gott' auf wucher etwas geben
So gib dem dörftigen vnd lass jhn nicht in noth
Wo du jhm helffen kanst: der schlägt den bruder tod
Des er sich nicht erbarmt. Wer gerne gibt ist eben
Als ein gesegnet land; vnd eine von den reben
Die Gottes hand gepflantzt. Darumb so brich dein brodt
Dem der da hunger hat vnd liegen muss im koth'
Als denn so wirst du wol von Gottes renten leben.
Was du dem armen thust was du dem armen giebst
Wenn du dem armen hilffst wenn du den armen liebst
Des nimmt sich Christus an als wär' es jhm geschehen.
Thu guts vnd fahre fort ohn alle müdigkeit.
Gib reichlich wo du kanst mit lust vnd fröligkeit.
Wer reichlich ernden wil der mus auch reichlich säen.