4.Was treibt, das bleibt

By Daniel Czepko von Reigersfeld

Written 1632-01-01 - 1632-01-01

Durch fliehn entflieh ich nicht,

Wann ich durch Wind und Wellen

Gleich meinen Lauff wil stellen,

Folgt doch das schöne Licht:

Durch Berge, Thal und Wald

Seh ich stets vor mir stehen,

Seh ich stets vor mir gehen

Die freundliche Gestalt.

Mich müst ich selber fliehn,

Dieweil hier steckt im Hertzen,

Dein Bild voll Liebes Schmertzen,

Dem ich mich wil entziehn.