44. Die Schöne Fette.

By Hans Aßmann von Abschatz

Ich müst im Golde selbst mit Armutt seyn umfangen

Im Hunger leiden Durst wenn ich mein schönes Kind

Bey der die kühne Hand ihr voll Vergnügen findt

Nicht schäzte Lobens-werth die auffgepaußten Wangen.

Wolt ihr mit Mumien Geripp und Geistern prangen

Die ihr was mager liebt so fürchtet Glutt und Wind.

Verbrennt ein dürres Scheit nicht wenn es kaum entzündt

Ein grüner Stock voll Safft läst lange Wärmd’ empfangen.

Im Uberfluß besteht der Schatz der

Der volle Monden leucht am schönsten in der Höh:

Man solte wohl dein Lob biß an die Sonne treiben

Mein Apffel-runder Schatz; doch sag ich diß allein

Dir noch zum Lobe nach soltstu gleich nackend seyn

So wird dir doch noch viel zu zeigen übrig bleiben.