7. Chelidono

By Emanuel Geibel

Written 1833-01-01 - 1833-01-01

Wo die Platane sich riesig erhebt im Schatten der Waldschlucht,

Ragt in Trümmer bereits fallend das Kloster empor;

Längst ist der Mönche Gesang in der Kirche verhallt, und es duftet

Weihrauch nimmer, des Chors ewige Lampe verlosch;

Aber der Quell, der kühl am Altar aufsprudelt, erquickt noch

Häufig den Wandrer, er spricht dankend ein kurzes Gebet.