7.Wer fragt, verjagt

By Daniel Czepko von Reigersfeld

Written 1632-01-01 - 1632-01-01

Ach Mägdlein, deine Zier

Sieht wie ein Blümlein für,

Das zart und neu gebohren:

Und sich so bald verlohren,

So bald ein kühler Wind

Zu wittern sich beginnt:

Durch stille seyn und schweigen

Bekleibt und bleibt es eigen:

Erfährst du, was es sey,

So ist sie schon vorbey.

Glaub, eh als du es funden,

Ist es bereit verschwunden.