7. Uber seinen Traum von Glückseligkeit der Seeligen

By Andreas Gryphius

Written 1640-01-01 - 1640-01-01

Diß Leben zeigte dir vil doch vergänglich Gutt

Ein Traum hergegen wiß das Lusthauß steter Ehren.

Du nimst was ewig an und setzest aus dem Muth

Die Welt und was mit ihr muß unversehns auffhören.

Schätzt man diß Leben hoch das schlechter als ein Traum

Dein Traum war wahre Freud dein Leben Dunst und Schaum.