8. Die Menschen lassen vieles gelten

By Theodor Fontane

Written 1851-01-01 - 1851-01-01

Die Menschen lassen vieles gelten:

Vor allem lieben sie dich stumm;

Doch willst du klagen, willst du schelten, –

Auch das, man kümmert sich nicht drum.

Nur, willst du rasch die Gunst verscherzen,

So zeig ein Fünkchen Seligkeit, –

Man wünscht dir Glück „von ganzem Herzen“

Und birst vor rückgestautem Neid.