A uf die G egenwart drey ho- her Bedienten so Sterne hiessen.
Du höchst beglückter Ort du schönes Lust revier!
Da dreyer Sternen Gold in deinen Creysse strahlet.
Schau wie der Himmel dich mit seiner eignen Zier
So unverhofft erfreut und deine Gegend mahlet.
Ja siehe höchst vergnügt daß deine rare Pracht
Den andern Sternen selbst den grösten Wett-Streit macht.
Die Sterne leuchten nur bey schwartzer Nacht empor
Jedem ein höher Licht den frohen Tag beglücket.
Doch dieser Treflichkeit steigt überall empor
Indem sich Phöbus selbst mit ihren Strahlen schmücket.
Die Tugend welche nie bey dunckler Nacht vergeht
Hat ihren Wunder-Glantz bey Tag und Nacht erhöht.
Denn da Sebastian die Sonne dieser Zeit
Uns unterthänige mit Gnaden Strahlen letzet
So hat ein ander Licht uns auch noch mehr erfreut
Weil der Riegerungs-Pol mit Sternen ist versetzet
Das man durch dero Strahl beseelet rühmen kanz
Die Sonne zündet hier der Weißheit Phar
Ein gantz ergebner Knecht verehrt denn gebückt
Die Sterne so vor jetzt das gantze Land genieset
Ich weiß das weil die Sonn' auf tieffe Thäler blickt
Daß dero Gütigkeit auf diese Zeilen fliesset.
Mein Geist der wünschet sich bey dero Gnaden-Schein
Die Sterne mögen auch mein Glücks-Gestirne seyn.