Abbildung etlicher thorheiten, so sonderlich auf universitäten paßiren.
Beh nur! geh, verbuhlte dirne!
Ich begehre keinen kuß:
Ob an deiner geilen stirne
Gleich manch schiff zerscheitern muß.
Die sich dir zum selaven machen,
Sind wahrhafftig auszulachen.
Heisst das nicht rechtschaffen rasen,
Wenn ein kerl sich so verliebt?
Ungeacht man seiner nasen
Einen bock zu riechen giebt;
Wenn wir auf so faule pfützen
Unser
Doch, es läßt bey nah noch kahler,
Wenn der thor die schritte mißt:
Wenn der aufgeblasne prahler
Hundert kerl’ und degen frißt;
Da sich doch vor seinen flüchen
Selbst die mäuse nicht verkriechen.
Unterweilen großzusprechen,
Ist gar eine schlechte kunst:
Aber mit dem hälse-brechen,
Ist es manchmahl lauter dunst;
Denn vor einem guten prügel
Hengt herr Rodomont die flügel.
Doch ist das nicht auch ein jecke,
Der um einen pfenning beißt?
Der mit einem ball voll d …
Dorten nach dem hunde schmeißt?
Der den beutel fleißig spicket,
Und ihm selbst die schuhe flicket?
Aber sagt, ist der viel klüger,
Der den teufel
Weil ihn irgend ein betrüger
Um den beutel was vexirt;
Und die gelder zum verprassen,
Nicht will länger bey ihm lassen?
Hat er sich dazu besoffen,
Denn geht erst der bettel an.
Alles, was ihn itzt betroffen,
Hat der arme stein gethan;
Darum muß er, sich zu rächen,
Seine kling an ihm zerbrechen.
Manchmahl kommt zu grossem glücke
Noch die häscher-schaar darzu,
Und bringt die begoßne ficke
In ein finstres loch zur ruh;
Weil die steine vor den hieben
Sonst nicht auf der gaffe blieben.
Die zu … einsprechen,
Denen solte zwar mein kiel
Auch allhier den jecken stechen:
Doch es wäre gar zu viel;
Weil ohn dem die trüben zeiten
Sie zuletzt anheim begleiten.
Aber die versoffnen schweine,
Die mir stets den kopff voll schreyn:
Wenn sie von vier-pfennig-weine
Voll courag’ und feuer seyn;
Müssen auf ihr schreyn und speyen
Eines auf die schnautze kreyen.
Leute, die so offte göcken,
Kriegen einen leeren kopff:
Und ertappt man sie im blöcken,
O! so steht der arme tropff
Bey dem allgemeinen spotte,
Wie ein sünder von der sprotte.
Recht! spricht ein gelehrter knauser,
Die haluncken sind es werth;
Doch geduld, du grkllen-lauser!
Dir ist auch noch was beschert,
Die gelehrten bäncklein-sänger
Sind die ärgsten müßig-gänger.
Sich mit tausend grillen schlagen,
Ist kein ehren-werther fleis,
Wenn dein kopff gleich alle fragen
Aus dem Scot’ und Thomas weiß,
Ja das gras selbst wachsen höret;
Heißt es doch: Du bist bethöret.
Doch ich irre, weil ich höre,
Daß der herr … ist,
Und des Stagiriten lehre
Mit dem grösten beyfall liest.
Denn ich rede von studenten,
Und nicht von so grossen