Als er gelegenheit hatte, sie zu küssen.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Bringt mich dein süßer blick, o Flavia! ums leben,

Was würde nicht ein kuß von deinem munde thun?

Doch schweig, du tummer mund, und laß den kummer ruhn!

Sie lacht ja deiner blöden schlüsse:

Es hat dann keine noth.

Drum schweig, und setze küß’ auf küsse.

Denn giebt dir einer schon den tod;

So wird der andre doch das leben

Dir also gleich mit wucher wiedergeben.