Als er wieder seinen Eyd gehandelt und ihr Masquiret eine Visite gegeben.
Mein Licht! ach dürffte ich sie Schönste also nennen
Und hörte sie von mir den holden Nahmen an
So hätte meine Pflicht nichts Widriges gethan
Und ihr entbraunter Zorn könnt nicht so hefftig brennen
Ja möchte sie sich selbst und ihre Anmuth kennen
Und was ihr Reitz-
So schwünde gleich ihr Haß und der gefaßte Wahn
Als wolte ich das Band des festen Eydes trennen.
Doch was beschön ich mich! der Bruch der ist begangen
Mein Fehler der verdammt und richtet mich zugleich
Ich muß des Eydbruchs-straf den Rechten nach empfangen
Gerechte Richters macht kein Flehn bey Unrecht weich.
Allein! dis bitt ich aus soll ohne Gnad ich sterben
Daß ich in ihrer Schooß mein Engel mag verderben.