Als Floris eine blume in ihren bu- sen steckte.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

So gern ich auch die weichen hügel küßte,

Die Floris stets vor mir versteckt;

So hat die zarte furcht vor ihrem strengen zorne

Mich gleichwol davon abgeschreckt.

Doch wenn ich mich nur zu verwandeln wüßte!

Könnt’ ich nur eine blum’, als wie Nareissus, seyn;

So träffe mein verlangen dennoch ein:

Denn Floris legte mich selbst zwischen ihre brüste.