Als sich Polidor auf einem lustigen Berge diverti ret.
Nächst als nach Mittags-Zeit die helle Sonne blitzte
Da ihr beliebter Strahl erquickte jede Brust
Und als der Ackersmann bey seinem Pfluge schwitzte
Erkohr ihm
Er sahe bald den Berg der dem
Die Anmuth hat sich da ins grüne Gras
Desselben grünes Haupt bis an die Wolcken striche
Von dem die Westen Lufft den süssen
Hier streckte
In das beblümmte Gras wo
Das leichte Vogel-Heer sang wunder-schöne Lieder
Und stellte singend vor ein
Der edle
Jhm solte dieser Ort ein rechter Labsahl seyn.
Es überfiel ihm auch ein angenehmer Schlummer
Und
Hier fehlet
Die ihm des Himmels-Gunst damahls geniessen ließ
Drum dacht er diesen Ort mit Reimen auszuschmücken
Eh ihm die braune Nacht nach Hause gehen hieß.
Er sprach: Beglückter Hayn es müssen deine Aeste
In jenem Tempel stehn wie hoher Cedern-Pracht.
Wenn man den Herren lobt am heil’gen Pfingsten Feste
An dem jedweder Geist mit frohen Munde lacht.
So grüne immer dar du Sammel-Platz der Freuden
Und deine Gegend sey ein stetes Lust-
Dann kan ein treuer Hirt sein Schaaf in Frieden weiden
Ich aber ehre dich und scheide nun von hier.
Dis war was
Die an dem Wege gleich zur rechten Seiten stand
Nachdem es nun geschehn ging er mit sanfften Schritte
Hin nach dem Flecken zu wo sich sein Freund befand.