Als sie sich nicht wolte erbitten lassen.
Mich will die strenge Fluth ins Unglücks-Rachen jagen
Es wird mein Hoffnungs-Schiff im Jammer-Merzer-
schlagen
Jedwede Wolcke ist von Blitz und Donner voll
Ich weiß nicht wo ich mich vor Unmuth lassen soll.
Du führst
Die deine Freundlichkeit in strengen Zorn verstellen
Derselben starcke Fluth so rasend auf mich dringt
Daß mein erschrockner Geist die Sterbe-Lieder singt.
Mein Weinen kan dein Hertz o Schmertze! nicht durch höhlen!
Ein harter Kiesel-Stein wird deine Brust beseelen
Dein Felsen harter Sinn erhört mein Seuffzen nicht
Mein kranckes Hertze wird durch deinen Haß gericht.
Ich muß wie
Mein Unglück quälet mich mit lauter Finsternissen
Die krancke Seele ist bis in den Tod betrübt
Von Unmuth fast entseelt und ohne Trost verliebt.
So wenig als das Meer dem festen Felsen schadet
Und wenn mein trübes Aug’ in tausend Thränen badet
Das ist in allen gleich; du bist und bleibst ein Stein
Dein hartes Hertze will mir immer grausahm seyn.
Der Haven meiner Lust ist mir ach Schmertz! verschlossen
Dein Unwill hat mir da die Ketten vorgeschlossen
Mein armes Schifflein muß in wilder See vergehn
Der trübe Himmel läst nichts als
Ich könte zwar noch wolden frohen Haven finden
Allein dein Zorn muß erst in heitrer Lufft verschwinden
Die schwartze Trauer-Nacht muß mir ein Mittag seyn
Die düstre Abend-Lufft ein heller Morgen-Schein.
Wenn mich dis Glücke küßt so kan ich glücklich leben
Bis an den Himmel wird die süsse Lust mich heben
Denn eß ich Zucker Brod und trincke
Denn ist was mich gequählt gantz fort und weggeschafft.
Wird sich dein Zürnen nun in holde Gunst verkehren?
So werde ich dich stets als meine Göttin ehren
So bald dein Auge läst den Hoffnungs-Stern auffgehn
So kan ich meine Lust aus den
Ich will mich nun mein Schatz auf deine Huld verlassen
Dein schönes Wesen kan mein treues Hertz nicht hassen
Wenn aber deine Gunst ein steter Zorn verstellt
So hör ich diesen Spruch: