An den geneigten Leser.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

O aller Schlangen Pracht kom̃ doch was zuverweilen

Halt an dein tschischend eilen

Verbleib doch was allhier

So thustu einen Dienst der Liebsten und auch mir.

Kom̃ Schwestrichen kom̃ bald der kühle zugenüssen.

Sie ist allzeit beflissen

Durch Künstler abgericht

Zu mahlen was jhr nur kom̃t vor das Angesicht.

So kan nach freyer Arth

Nach deines Balges prangen

Ich dieses bald erlangen

Daß sie mit jhrer Hand

Mir zubereiten wird ein schönes Gürtel-Band.

So müssen glatte Schlang auch alle deines gleichen

Auff ewig vor dir weichen.

Es wird die scharffe Zeit

Dir nicht beschwerlich seyn durch jhre Hefftigkeit.