An den geneigten Leser.
O aller Schlangen Pracht kom̃ doch was zuverweilen
Halt an dein tschischend eilen
Verbleib doch was allhier
So thustu einen Dienst der Liebsten und auch mir.
Kom̃ Schwestrichen kom̃ bald der kühle zugenüssen.
Sie ist allzeit beflissen
Durch Künstler abgericht
Zu mahlen was jhr nur kom̃t vor das Angesicht.
So kan nach freyer Arth
Nach deines Balges prangen
Ich dieses bald erlangen
Daß sie mit jhrer Hand
Mir zubereiten wird ein schönes Gürtel-Band.
So müssen glatte Schlang auch alle deines gleichen
Auff ewig vor dir weichen.
Es wird die scharffe Zeit
Dir nicht beschwerlich seyn durch jhre Hefftigkeit.