An die mißgunst.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Sey mißgunst ruhig mit der zeit

Ob Ernst Augustens neuer ehre.

Was findet doch an ihm dein neid

Das nicht des Chur-huts würdig wäre?

Verdienst und stamm sein stand im reich

Sein königs-hertz in allen sachen

Könt’ ihn nicht königen nur gleich

Besondern gar zum könig machen.

Noch schweigt man der Gemahlin thron

Und seinen grossen Schwieger-Sohn.