An die vollkommenheit seiner Solime.
Die schönheit welche dir aus allen gliedern blickt
Der hals dem helffenbein und alabaster weichen
Der mund vor welchen selbst der purpur will erbleichen
Die augen deren blitz fast alle welt entzückt
Und deren keusche glut die hertzen fest verstrickt
Die stirne die den glantz der perlen kan erreichen
Die wangen welchen nie kein silber zu vergleichen
In denen lieb und huld ihr bildniß eingedrückt;
Die wohlgestalte läng das anmuths-volle wesen
Die attlas-weiche hand die schnee zuschanden macht
Der haare kostbarkeit und über irrd’sche pracht
Und was du sonsten mehr zu deinem schmuck erlesen
Macht daß man dich verehrt vor andern weit und breit
Ein fehler bleibt dir nur der ist die grausamkeit.