An einen Vater über das absterben seiner letzten tochter. D. V. A.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Ach! das scheint fast zu viel! So dencket fleisch und blut,

Jtzt, da sein letztes kind, das hertz-blat unter allen,

Der rest von dem geschlecht, ist vollends abgefallen:

Er aber lebe nur! so ist es alles gut.

Das edle rathhauß wird ihn einen Vater nennen:

So kan er diese stadt selbst vor sein kind erkennen.