An Solimen als sie roth er hinge- gen im gesichte bleich ward.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Da deine wangen sich mit keuschem purpur färben

So siehst du mein gesicht in bleicher angst verderben.

Nicht wundre schönste dich ob diesem unterscheidt

Cupido hat sein feur gantz ungleich ausgestreut

Und wie ein ieder selbst an unsrer farbe spüret

Bey dir die wangen nur bey mir das hertz gerühret.