Auf die vielen doctor-hochzeiten in ‒ ‒ ‒. E. G.
Ich weiß nicht, was die mägdgen hier betäubt,
Daß sie den doctorn so an mantel wachsen.
Des zeugs ist ja genung in Sachsen,
Da alle städtgen solcher männer voll.
Ich dächt’, ein kauff- und handels-mann
Der stünde mit den goldnen spitzen
Den tummen schachteln besser an:
Doch nein, ihr anschlag ist nicht toll;
Wer wolt’ umsonst so lang in ‒ ‒ sitzen?
Das sind allhier die besten gaben;
Wer auf dem unverstande lebt,
Will freylich gern auch einen
Nur eines fällt mir ein:
Jhr
Denn wo man es wird länger treiben,
So kan kein burschen-mägdgen übrig bleiben.