Auf Rosinen Tag.

By Johann Georg Gressel

Als das Ende meiner Pein

Der mir durchgebrochnen Wangen

In dem Allmanach zu seyn

Ich jüngst suchte mit Verlangen.

Sah von selbten Tag nicht fern

Ich

Gleich dacht’ ich an diesen Stern

Mag vielleicht dein Heyl wol hangen.

Glücklich die

So

Ein gevierter

Strahlt den Zwillingen zur Seiten.

Gelt sagt hoffend ich bey mir

Es wird dir nach Wunsch gelingen

Die

Die Gesundheit wiederbringen.

Was geschicht! die Pein sich bricht

Alle Marter drauf vergehen

Und ich kan an diesem Licht

Meine Liebste wieder sehen.

O der

So

Bloß ihr Anblick Lindrung schafft

Und der Nahme Schmertzen leget.

Hier muß eine Phantasey

Von der Könge Cur verbleichen

Der

Thut weit besser Wunder-Zeichen.

Kan dann in Abwesenheit

Mich

Möchte ich wol allezeit

Diese Aertztin bey mir haben!

Doch zu früh mit dem Begehr

Kan die Frucht wol abgenommen

Werden von den Meyern ehr

Jhre Zeit und Erndte kommen?

Har! mit Gott und mit der Zeit

Werden schon die milden Reben

Jhrer Trauben Süßigkeit

Denen Schnittern gütig geben.

Indeß wil das edle Licht

Der

Bis der Tod die Augen bricht

Und in nichts mich wird verkehren.

Indeß müsse mehr und mehr

Schönste euer Glücke grünen

Alsdenn habe ich die Ehr

Eure Schönheit zu bedienen.