Auff des Marggraffen zu Baden Ludwig Wilhelms glückliche landung in Engelland 16...

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

Wje? will mein atlas ietzt von seiner stäte weichen?

Hält mich sein helden-arm nicht wie er vor gethan

Soll dann mein schutz-gestirn schon seinen west erreichen

Eh’ als sein milder strahl mich recht erwärmen kan?

Verläst mein tapfrer Fürst mich nun in meinen nöthen

Die seine gegenwart nur erst gemindert hat?

Wer wird der feinde macht am Rhein und Neckar tödten

Wann mir ein Fabius entzieht den klugen rath?

Sein festgesetzter geist eilt zu den kühnen Britten

Kein sturm noch ungemach hemm’t diesen grossen schluß

Es scheint er hat nunmehr erd’ feuer meer bestritten

Weil iedes element ihm dienstbar werden muß.

Jhr völcker Albions die muth und tugend zieret

Nehmt meinen helden doch mein kleinod wol in acht

Und wisset daß mit sich er unsre hertzen führet

Und vor der Christen heil noch unermüdet wacht.