Auff ein ihm verehrtes band. C. E.
Njm Venus dieses band aus meinen frohen händen
Das mir von Solimen jüngsthin geschencket ist
Ich hab es tausendmahl zu guter letzt geküst
Und will es dir hiemit in deinen tempel senden.
Häng wo du wilt es auff an deinen güldnen wänden
Und beut der strengen zeit die stahl und marmel frist
Daß sie nicht gierig sey durch falsche tück und list
Dem bande weh zu thun noch seine pracht zu schänden.
Nim es als erstlinge der reinsten freundschafft hin
Du siehst daß ich getreu gerecht und danckbar bin
Drum fördre wie du pflegst mein glück auff dieser erden
Schaff daß mir Solime das hertze selber schenckt;
Und wenn dein knecht alsdenn nicht ewig an dich denckt
So laß ihn aller gunst auf eins verlustig werden.