Cherapne

By Hermann von Lingg

Written 1862-01-01 - 1862-01-01

In einem Grabmal mit dem Gatten,

Mit Menelaos' hohem Ruhm

Schläft Helena. Versöhnte Schatten,

Wie sanft ist euer Heiligtum!

Hier ruhn die Lanzen und die Schalen,

Der Schilde schwarzgewölbter Bauch;

Es ruhen hier auch die Sandalen,

Die Lydischen, vom Flötenhauch.

Die Ammen vor dem Tempel singen:

„Kommt, Kinder, nicht dem Grab zu nah!

Sie könnte sich der Gruft entringen,

Und der wird elend, der sie sah.“