[Das Leben verschwindt]

By Hans Aßmann von Abschatz

Written 1672-01-01 - 1672-01-01

Das Leben verschwindt

In Trauren und Leyd

Die flüchtige Wonne

Stirbt eh sie die Sonne

Zu Grabe begleit.

Das Böse sich findet

Das Gutte kommt weit

Das Leben verschwindet

In Trauren und Leyd.

Wer Hoffnung empfindet

Hegt Schatten und Dunst.

Das Glücke zu lencken

Ist mühsames Kräncken

Und sorgen umsunst.

Die Hoffnung verbindet

Mit eiteler Gunst

Das Leben verschwindet

Wie Schatten und Dunst.