Der alte Mann

By Gerrit Engelke

Written 1914-01-01 - 1914-01-01

Das Haus wuchs hoch

Im Stadtgewog.

Hinauf – hinaus der Mieter zog –

Geht alles seinen Gang.

Die Nacht vergeht,

Der Lärm ersteht.

Der Herbstwind nach dem Sommer weht –

Geht alles seinen Gang.

Der Junge lärmt.

Ein Weib sich härmt.

Der alte Mann die Hände wärmt –

Geht alles seinen Gang.

Ist Alles Wechsel ohne Ende,

Im Lebensjahr, im Schutz der Wände.

Geht alles seinen Gang –

Wie lang?