Der Bellandra Abfall schmertzet ihn nicht.
Was traurest du mein Hertze!
Frisch auf verzage nicht!
Laß diese dunckle Kertze
Und such ein ander Licht.
Du hast sie zwar geliebet
Doch nur zum Zeit-vertreib
Was ists das dich betrübet?
Ein ungetreues Weib.
Was ist das Frauen-Zimmer?
Was heist bey ihnen Treu?
Es ist ein falscher Schimmer
Betrug und Heucheley.
Wer ihren Worten trauet
Der wandert bey der Nacht
Bis er das Unglück schauet
Darinn sie ihn gebracht.
Wie das Aprillen-Wetter
Unsiett und stürmisch ist
Und wie die Rosen-Blätter
Bald die Verwesung küßt.
So steht auch ihre Liebe
Auf lauter Unbestand
Sie sind verlogne Diebe
Betriegen Mund und Hand.
Sie gleichen den
Die unser Fall erfreut
Will man sich darnach sehnen
So ist der Todt nicht weit.
Weil sie nun solche Leute
So schätze dich vergnügt
Daß du zu einer Beute
Den Tod nicht weg gekriegt.
Du hast sie schon berochen
Du weist ja was sie hat
Die Rose ist gebrochen
Und du bist ihrer satt.
Laß diese falsche Seele
Auf! gib ihr gute Nacht
Flieh ihre Laster-Höhle
Wo dein Verderben wacht.
So danck ich denn der Liebe
Und ihren Plagen ab
Und schwinge meine Triebe
Nach
Weñ Dolch und Degen blincken
So freut sich meine Brust
Wo Roß und Mann versincken
Da find’ ich meine Lust.
Die Paucken und Trompeten
Zieh ich den Küssen für
Pistohlen und
Sind meine beste Zier.
Wenn die Carthaunen knallen
Wenn Feur und Pulver kracht
Wenn veste Mauren fallen
Und wenn man Mienen macht.
Denn find ich mein Vergnügen
In dem erhitzten Streit
Das Fechten und das Kriegen
Ist lauter Frölichkeit.
Nun gute Nacht du Schöne
Doch falsche auch dabey
Ich liebe das Gethöne
Von