Der Mond, dem sich manche Träne vertraut ...

By Max Dauthendey

Written 1892-01-01 - 1892-01-01

Der Mond, dem sich manche Träne vertraut,

Der breit die blauenden Treppen der Sehnsucht

Jedem in seinen Himmel baut;

Der mit dem Verliebten die Nächte hinwacht,

Ihm folgt ein Geleit verzückt durch die Nacht,

Er senkt in Flüsse und Seen die Spur

Vom Brandschein der Augen und ihrem Schwur.