Der Wind im Kleefeld

By Max Dauthendey

Written 1892-01-01 - 1892-01-01

Steht die Liebste an der Mauer,

Sieht zum weichen Kleefeld hin,

Sieht den Wind im Acker streichen,

Furchen durch die Gräser ziehn.

Denkt: so schneiden die Gedanken

Stündlich sehnend in mein Blut;

Kann nicht gründlich unterscheiden,

Ob es wohl, ob's wehe tut.