Der Wind schritt wild

By Klabund

Written 1901-01-01 - 1901-01-01

Der Wind schritt wild von des Flusses Ramft

Empor und hat die Getreidefelder wie ein Riese niedergestampft.

Dann strich der Regen nieder, Regenbäche sprangen wie silberne Hunde

Vor mir im schwarzen Erdreich auf – ich sah auf ihrem Grunde

Den Himmel: wolkig, zerfetzt, leuchtend zerrissen – und ein Augenpaar,

Das wie der Himmel: wolkig, zerfetzt, leuchtend zerrissen war.