Des Deutschen Krieges Achter Theil.
Eh ich nun wiederum den Kriegs-gelehrten Schwe- den
In jhrem Zuge folg’ erheischt die Zeit zu reden
Wie sich die Weymar-Macht nunmehr durch Franckreichs
Stab
Von Volck und Gold geschützt am Reyne sich gehab’.
Es wuste Franckreichs Heer daß unser großer Käyser
Nach dem er durch den Sieg die meisten Fürsten-Häuser
Jhm wieder pflichtig hatt’ auf die so jhre Hand
Mit hatten eingemischt und unser Deutsches Land
befeindet ohne Rach sehr schwerlich würde bleiben
und darumb sandt’ er Hilff dergleichen abzutreiben.
Es war zu seinem Schirm und auch zu größrer Macht
Der Jenen denen er verbindlich war geacht
Die durch den großen Schlag bey Nördlingen empfangen
In weit zerstreuter Art was waren umgegangen.
Die Führer dieser Hilff aus Franckreich waren
La Force, Feld-Marschalck und neben jhm Brezé.
Es mochte sich jhr Volck mit Hertzog Bernhards Hauffen
Auf zwantzig tausend Mann und etwas mehr belauffen.
Ein Heer von solcher Zahl war nun die gröste Macht
und wurde mehr hiedurch als sonst durch viel verbracht.
Das Häupt von diesem Heer war Bernhard der die Brü-
Bey Mannheim übergieng nach Darmstadt zu zu rücken
Wo er mit seinem Heer Ruh und Erquickung nahm
Bald aber weiter gieng und recht durch Franckfurt kam
Auf Manßfelds seine Macht in Wetterauschen Plätzen
Gelagert und verpftegt gewaltig anzusätzen.
So bald als sich sein Feind jhm in die Augen gab
Schlug er bey Michelbach zwey Regimenter ab.
Es wurd’ auch ein Qnartier bey Wächterbach geschlagen
und eine große Zahl von Führern Volck und Wagen
Gefangen eingebracht. Diß trieb den Mann- ins Feld
Von langer Hungers Noth und ungeheurer Kält
Ermattet übern Meyn bey Aschenburg zu gehen
und da so lang verwahrt biß Rettuug kam zu stehen.
Worauf auch alle Macht die noch am Necker war
Sich nach dem Meyn und Reyhn und Manßfelds seiner
Schar
Begab des Weymars Zug und neues Glück zu brächen.
Es gieng auch zimlich an wie aus dem fernern sprächen
Wol sol vernommen seyn. Ob schon noch grösre Macht
Durch einen Cardinal aus Franckreich war gebracht
Des Hertzog Bernhards Heer zu stärcken und den Gegner
Gewaltig ob zu seyn war doch des Sieges-Segner
Dem allen abgethan. Sie musten über Reyhn
und nahmen sie daselbst das Städtlein Bingen ein
Meyntz Creutznach Oppenheim und Franckenthal zu schü-
So kam hergegen Worms (da unlängst noch ein sitzen
Von weisen leuthen war zu rathen wie der Krieg
Dem Käyser anzuthun) in unsers Käysers Sieg.
Dem Käysers-lutern folgt’ ob schon nach langem Fechten
Und muste Hatzfeldt hier bey seinen eignen Knechten
Gewalt thun diese Stadt gewaltig’ anzugehn
Man würgte was man hatt’ in Waffen angesehn.
Hierauf begunte man auch Meyntz zu überkommen
Valette aber hatt’ es glücklich unternommen.
Er kam mit Macht dähin des Manßfelds seine Macht
Die diese Stadt umgab in offentliche Schlacht
Zu zwingen aber sie gieng nach des Gallas Scharen
Die längst den Reyn bey Worms in guten Schantzen wa-
Und nun eugte sich am Meyn ein andrer Krieg.
Es lenckte Franckfurt sich nach seines Käysers Sieg
und ließ von Schweden ab worüber sich die Schweden
In Sachsenhausen fest mit vielen großen Reden
Beklagten. Es gebrach an Kraut an loht und Brod
und darum suchten sie daß Franckfurt solche Noth
Betrachtend helffen möcht um jhrer loß zu kommen.
Wir haben sagte sie uns gäntzlich vorgenommen
Von Sachsenhausen ab und zur Armee zu gehn
Weil keine Hilff so wir beschossen seyn zu sehn.
Verhelfft uns dann hiemit daß wir auf unsern Wegen
Dem Feinde der uns trifft uns können widerlegen.
Wol Franckfurt schaffte Raht. Sie aber die den Raht
Bekamen schickten sich zu einer andern That
und kehrten das Geschütz nach Franckfurts festen Mauern
Damit so kam der Wein von Freindschafft zu versauern.
Was kunte Franckfurt mehr als nur dergleichen Werck
Beginnen wie es that. Es brauchte seiner Stärck
und bot was man entbot. Es kam zu offnem schüssen
Und haben beyde Städt' hiedurch viel leiden müssen.
Damit erweckte man die Käyserliche Macht
und wurd’ ein großes Theil hierum in Stand gebracht.
Die Schweden wehrten sich so viel sie immer kanten
Biß daß die Käysrischen zum stürmen fertig stundten.
Da gaben sie dem Ort in des Belägrers Hand
und wolten nach dem Platz Gustavusburg genannt.
Man stundt es jhnen zu. Sie zogen. Schau da kamen
lamboyens Völcker die sie alle rückwertz nahmen
Die meisten nahmen Dienst. Hiemit vergolte man
Was von denselbigen an Franckfurt war gethan.
Als Gallas sah wie schön es jhnen wolte glücken
Mit Einnahm vieler Städt’ umgab er auch Sarbrücken.
Der Ort hielt tapffer aus doch endlich ohn’ Entsatz
Ermüdet ließ er nach und gab dem Gallas Platz.
Diß alles überlegt und wol da bey erwogen
(was große Hungers Noth das Land hatt’ überzogen
So daß man Wurtzeln Graß und noch viel ärgers aß
Worüber mancher Knecht der rechten Pflicht vergaß
und von der Fahnen blieb vom Hunger nicht zu sterben)
Brach Hertzog Bernhard auf und ließ die Burg verderben
Die nach Gustavus hieß verstärckte Meyntz und gieng
Auf tausend Käysrische die er halb schlug halb fieng.
Auf dieses ställt’ er sich nach Coblontz zu zugehen
Da es im Grunde war nach Franckreich angesehen.
Es brachte diese List so viel daß er den Sprung
Vor Gallas nahm der selbst nach diesem Wege rung.
Doch es blieb viel im Stich und sonderlich an Stücken
Die man begrub und viel nach Coblentz muste schicken
Eh sie der Feind bekäm. Es setzte Gallas nach.
Sein Vorsatz aber war zum ersten viel zu schwach.
Man wandte sich und gab demselben so ein Zeich en
Daß er zu klagen hatt’. Ein solches zu vergleichen
Satzt er noch stärcker nach biß einen Tag von Metz
Da gab es wiederum ein greuliches Gefetz
und blieben heyderseits viel tapfere Soldaten.
Hierauf ist
Bey welchem Orte sich diß Scharmuziern begab.
Er nahm auch
Vor Homberg aber wolt’ es jhm nicht wol gelingen
Und wust er solchen Ort auf dißmal nicht zu zwingen.
Es sorgte Bernhard sehr daß Gallas seine Macht
Mit der von Lothringen wurd’ in ein Heer gebracht
Daher er sich also vertheilte diesen beyden
Den Weg zur Einigung mit Vorthel abzuschneyden.
Als aber niemand kam erwieß er sich drey Tag
Jm offnen und entbot dem Gallas einen Schlag.
Er aber wolte sich hierzu nicht groß verstehen.
Es war jhm lieber hin nach Hagenau zu gehen
Das er belagerte jedennoch nicht gewann
und kostete der Ort ein etlich hundert Mann
Durch die aus Hagenau bald dort bald da erschlagen.
Es war nun in der Zeit von Winterlichen Tagen
Weßwegen Gallassich um einen Ort beward
Sich und sein Voick das sehr durch
Zu retten welches dann viel Oerter an dem Reyhne
Auch in der Weiterau und an dem krummen Meyhne
Bevor des Reiches Kern das Würtenberger land
Noch eins wie vor betraff. Besehet nun den Stand
Vom über-alten Meyntz mit Schweden angefüllet.
Es gieng ein tausend Mann vom Nebel starck verhüllet
Vor die Gustanus-Burg vom Feinde neu bewällt
und zimlich starck besetzt. Doch es war so beställt
Daß man es eingewann eh es der Feind verspührte
Worauf man Stuck und Volck nach Meyntz gefangen
führte
und alle Wercke so vergleichte daß kein Mann
Von solcher Burg nunmehr was großes sehen kan.
Hergegen setzte man das Franckenthal in Schrancken
und überkam den Platz fast über die Gedancken.
Graf Manßfeld zog hinein der Weinßyeim aber ab
Es kam in Monats frist zu einer
Dergleichen wolte man mit Hanau auch beginnen
Diß aber war ein Oet sehr schwerlich zu gewinnen.
Man brauchte große Macht und eine lange Zeit.
Die aber Ramsayh dort durch seine Tapferkeit
Seyr nichtig hat gemacht. Den Ort mit Macht zu haben
So say man drey Armeen vor solchem sich vergraben.
Da war Lamboyens Macht da war des Manßfelds Heer
und was
Als nur des Hessen Macht und Leßlen Heer zum wachen
umb der Belagerung ein kurtzes Ziel zu machen.
Sie zogen wieder ab geschlagen müd und matt
und ließen diesen Ort an diesen der es hatt’.
Hergegen wurde dort Ameneburg von Hessen
Belagert und es blieb auch Hirschfeld unvergessen
Man nahm sie beyde weg. Ein mehrers thaten sie
Der Gößischen Armee und offt mit schlechter Müh
So daß sie endlich sich geiwungen must erheben
und alles Hessen-Land um das von Francken geben.
Der Hatzfeld folgte nach.
Brach Gallas und sein Volck vor Hunger wieder auff
Gieng mit dem Lothringer Lamboyen Jsolanen
Mit Piccolomini Forgatzen und de Granen
Ein viertzig tausend starck stracks in Burgundien ein.
Und war der erste Platz den er bekam Fontein.
Hier folgte Mirebeau Dyon war Zweifels ohne
Beängstet noch vielmehr die Stadt
Die man sehr hart beschloß mit zwantzig tausend Mann.
Man schoß und griff den Ort mit großem Eufer an.
Die Frantzen diesen Ort nicht gern verlassend sehen
um Mittel diesem Heer mit Ernst zu widerstehen.
Zu schlagen war nicht Raht jhr Heer war viel zu klein
Es must’ ein ander Werck hier vorgenommen seyn.
Der Ort war fest genug der Mangel war an Leuthen
und zwar an einem Häupt das in dergleichen Streiten
Erfahren. Lang bedacht sprach man dem Rantzau zu
Und hielt der Frantzen Sinn Burgundjens gantze Ruh
In dieses Mannes Hand ergeben. Er voll Wunden
Die er vor Dole kriegt’ und noch fast unverbunden
Gieng jhr Begehren ein kam über den Morast
Zwerg weaig in die Stadt und milderte die Last
In dem er Morgens früh sich aus den Pforten machte
und mit geringer Hilff den Feind vom Stande brachte
Zum schnellen fliehen trieb acht hundert Mann erschlug
Die Stück eroberte den Brand ins Pulver trug.
Damit war diese Stadt befreyet und die Feinde
Zerstoben. Gallas und der Lothringer zween Freinde
Geriethen in den Zwist und meynte jener recht
Es hielte Gallas sich in seinem Ampte schlecht.
Er hätte so verstärckt vielmehr verrichten können
Er müste seinem Herrn dem Käyser wenig gönnen
Wahr ists es war nicht mehr mit dieser großen Macht
Gethan als nur das Land in großen Brand gebracht.
Damit so gieng er durch. Von viertzig tausend Seelen
Vermochte man mit Müh die Hälffte nicht zu zählen.
Die großen Wassergüß’ und böse Zeit vom Jahr
Ergriffen jhn so schnell daß es kaum möglich war
Von dannen loß zu seyn. Die meisten Karr- und Wagen
Besteckten in dem Koth. Ein jeder muste tragen
So viel jhm möglich war. So kahl kam man davon.
Auch blieben über diß die Stück in
Und doch galt Gallas viel als ein Soldat von Rathen
Er blieb auch lebenslang in unsers Käysers Gnaden.
Noch größer aber war die Gnade die Pariß
Voraus sein großer Herr anjetzt an dier bewieß
An dier du großer Fürst von Weymar. Deine Thaten
Die waren durch den Neyd selbselbst dahin gerathen.
Du warest wert und lieb. Was nur beehren mag
Das brachte dieser Hof zu deiner Ehr’ an Tag.
Ich schweige die Geschenck und theuere Jubelen
Gold Volck und was man dier noch weiter zu ließ zählen
Als ein verdientes Werck. Auf dieses machtestu
Dich wieder in das Feld. Die höfsche Lust und Ruh
War dir nicht angebohrn. Du hattest deine Jugend
und größre Jahre Zeit allein zur Helden-Tugend
Gewöhnet welche mehr nach blancken Waffen schaut
Als was der zarte Hof für Dantz-gerüste baut.
Es war dein nechster Weg nach deinen Krieges-Scharen
Die jetzund in dem Zug nach Elsas-Zabern waren
Das sich in Monats Frist in deine Hände gab.
Hierauf so schlugestu ein Theil von Feinden ab
Die sich um Blanckenberg Blamont und Ramberts weiler
Jm Lande Lothringen mit Gallas jhrem Pfeiler
Bezeigten. Welches dann die drey besagten Plätz’
Auch selbst dahin bezwung das Weymarsche Gesetz
Zu lernen. Diesem nach gieng er die Winter-Plagen
Die nun beginneten was bässer zu ertragen
Vom Feld’ und satzte sich in guten Städten ein.
Jm Frühling ruffte man jhn wieder nach der Sain
Ins mächtige Paris demselben mitzutheilen
Was man beschlossen hatt’. Er sonder viel verweilen
Kam hin und wieder her. Kaum daß jhn seine Schar
Empfieng erblickte man die Feinds Parthey da war
Der Fürst von Lothringen mit vielen andern Hauffen
Das Vesontiner Feld mit Menschen-Blut zu tauffen.
Der Sieg war aber so daß Carls seine Macht
Geschlagen und er selbst kaum wurd’ hinweg gebracht.
So nah stundt jhm sein Tod. Worauf der Feind- Zer-
Sich nach dem Reyhne zog und bald bey Wittenweyer
und Reinau eine Brück erbauet’ über Reyhn
Zu gehn und muste sie auch bald umschantzet seyn.
Diß alles war verbracht den Feinden groß zum Schaden.
Daher sich Jean de Wert ein Außbund der Soldaten
Sich bald dahin begab und einen Anfall that
Der aber disesmal ihm nur geschadet hat.
Es blieb ein zimlich Volck Diß alles unerwogen
Kam er zum andernmal mit Macht hinan gezogen
und sah zum andernmal wie jhn sein Glück betrog.
Worauf der Weymar-Held vor manche Schlösser zog
und bald besiegete zum Vortheil seiner Scharen
Weil solche Plätze voll von Lebens Mitteln waren.
Hierzwischen machte sich der wolbenahmte Held
De Wert zum drittenmal sehr mächtig in das Feld
Die wolverwahrte Brück’ an Reynau zu bestürmen
Doch er wurd’ itzt wie vor durch mächtiges beschirmen
Des Weymarischen Volcks seher häßlich abgesetzt
Jhm selber wurd’ hiedurch ein Wangentheil verletzt
Und hat er diesesmal vier hundert Mann 2. Stücke
und mehrers eingebüßt. Hört aber was für Glücke
Sich jhm hierauf erwieß. Der Weymar-Held brach auff
und war der Reuterey fast-Wind-geschwinder Lauff
Gerad nach Ensißheim. Diß glücklich eingenommen
Sah man das gantze Heer hin in das Suntgau kommen
Da es den Winter durch sich zu verpflegen blieb.
Einmal nach Müh in Ruh ist jedem Menschen lieb.
Diß nahm de Wert in acht und sah daß man den Frantzen
Die offt-bestürmte Brück mit allen jhren Schatzen
Vertrauet hatt’. Er kam that einen Sturm darauff
und trieb das Frantzen-Volck sehr schleunig auf den Lauff
Gewann den Ort den er von stunden an ließ schleiffen
Aus Sorge daß sein Feind jhn wieder anzugreiffen
Nicht leichtlich ruhen würd. In dem diß hier verlieff
That dort der Wälsche Mann
Auf des von Weymars Macht in Meynung große Thaten
Zu würcken welches jhm nicht bässer hat gerathen
Als dem von Lothringen der hier Gesellschafft that.
Der Löu vernichtete des Fuchsen List und Raht.
Die Sonne kam des Frosts sein Regiment zu schwächen
Diß mahnete den Held von Weymar aufzubrächen
Was wichtigers zu thun. Es war in stiller Nacht
Da er sich über Reyhn mit aller seiner Macht
Nach Seckingen begab. Diß schleunig eingenommen
Ist er nach Bicken hin nicht weit von Basel kommen.
Hier auf nach Lauffenburg Er kam bey beyden ein
und wolt’ auch über diß im festen Reinfeld seyn.
Er satzte sich hierum beschloß es mit beschüßen.
Als die belägerte sich nichts bewegen ließen
Schoß er viel Feuer ein und quälte Tag und Nacht.
Diß alles reitzete die Käyserliche Macht
Dem Ort Entsatz zu thun. Sie kam mit großen Scharen
Worbey de Wert Lamboy und der Savelli waren
Sverreuter Enckefort Goliz Neuneck Fürstenbergk
Die legten alle Hand an die Entsatzungs Werck.
Der Weymar diese Macht vermärckend ließ die Schan-
Gieng in das freye Feld und fällte seine Lantzen
Den Feinden in die Stirn. Es gieng zu einer Schlacht
Die dauerte so lang biß daß die tunckle Nacht
Das Metzeln unternam. Noch kunte man nicht sagen
Wer
und auch zur neuen Schlacht. Kein C
Pompejus Sapio Gambriv und die so viel
Von Thaten kuntig sind vermochten so zu streiten
Als man auf diesen Tag von diesen beyden Seiten
Ein grimmig fechten sah. Wir sahen eine Schar
Von Löuen derer Zorn ein flammend Feuer war.
Der wolte Reinfelds Hilff der dessen Herscher heißen
Es sparte keiner nichts. Nach einem langen schmeißen
und würgen fiel der Sieg
Da lagen tausend Feind’ in einer langen Ruh
Vier tausend musten sich gefangen lassen nehmen
Und Reinfeld muste sich hierauf auch bald bequemen
Weil Muth und Macht erlag. Wie war auch wol ein
Held
Von diesem gantzen Heer der weiter in das Feld
Zu gehen mächtig war? Sie wurden mit einander
(lamboyen außgesetzt) dem Sächschen Alexander
Gefangen eingebracht. De Wert und Enckefort
Die musten nach Paris und weiter an ein Ort
Das wol bewahret ist ein Heyl des Horns zu werden
Savelli aber drung mit List durch die Beschwerden
Die die Gefangenschafft mag geben. Diß gethan
Fieng man mit Retelen mit Neu- und Friedburg an.
Sie aber sonder Macht so großer Macht zu steuern
Ergaben sich. Was Post war dieses bey den Beyern
und noch viel mehr zu Wien? Hieran war nicht genug
Man that nicht lang hierauf noch einen größern Zug
Den drey Armeen nicht vermochten abzuwenden.
Halt ein
Stehstu im schreiben mir hinfüro nochmals bey
So sage wie es dort mit den Banirschen sey.