Des Deutschen Krieges Achter Theil.

By Georg Greflinger

Eh ich nun wiederum den Kriegs-gelehrten Schwe- den

In jhrem Zuge folg’ erheischt die Zeit zu reden

Wie sich die Weymar-Macht nunmehr durch Franckreichs

Stab

Von Volck und Gold geschützt am Reyne sich gehab’.

Es wuste Franckreichs Heer daß unser großer Käyser

Nach dem er durch den Sieg die meisten Fürsten-Häuser

Jhm wieder pflichtig hatt’ auf die so jhre Hand

Mit hatten eingemischt und unser Deutsches Land

befeindet ohne Rach sehr schwerlich würde bleiben

und darumb sandt’ er Hilff dergleichen abzutreiben.

Es war zu seinem Schirm und auch zu größrer Macht

Der Jenen denen er verbindlich war geacht

Die durch den großen Schlag bey Nördlingen empfangen

In weit zerstreuter Art was waren umgegangen.

Die Führer dieser Hilff aus Franckreich waren

La Force, Feld-Marschalck und neben jhm Brezé.

Es mochte sich jhr Volck mit Hertzog Bernhards Hauffen

Auf zwantzig tausend Mann und etwas mehr belauffen.

Ein Heer von solcher Zahl war nun die gröste Macht

und wurde mehr hiedurch als sonst durch viel verbracht.

Das Häupt von diesem Heer war Bernhard der die Brü-

Bey Mannheim übergieng nach Darmstadt zu zu rücken

Wo er mit seinem Heer Ruh und Erquickung nahm

Bald aber weiter gieng und recht durch Franckfurt kam

Auf Manßfelds seine Macht in Wetterauschen Plätzen

Gelagert und verpftegt gewaltig anzusätzen.

So bald als sich sein Feind jhm in die Augen gab

Schlug er bey Michelbach zwey Regimenter ab.

Es wurd’ auch ein Qnartier bey Wächterbach geschlagen

und eine große Zahl von Führern Volck und Wagen

Gefangen eingebracht. Diß trieb den Mann- ins Feld

Von langer Hungers Noth und ungeheurer Kält

Ermattet übern Meyn bey Aschenburg zu gehen

und da so lang verwahrt biß Rettuug kam zu stehen.

Worauf auch alle Macht die noch am Necker war

Sich nach dem Meyn und Reyhn und Manßfelds seiner

Schar

Begab des Weymars Zug und neues Glück zu brächen.

Es gieng auch zimlich an wie aus dem fernern sprächen

Wol sol vernommen seyn. Ob schon noch grösre Macht

Durch einen Cardinal aus Franckreich war gebracht

Des Hertzog Bernhards Heer zu stärcken und den Gegner

Gewaltig ob zu seyn war doch des Sieges-Segner

Dem allen abgethan. Sie musten über Reyhn

und nahmen sie daselbst das Städtlein Bingen ein

Meyntz Creutznach Oppenheim und Franckenthal zu schü-

So kam hergegen Worms (da unlängst noch ein sitzen

Von weisen leuthen war zu rathen wie der Krieg

Dem Käyser anzuthun) in unsers Käysers Sieg.

Dem Käysers-lutern folgt’ ob schon nach langem Fechten

Und muste Hatzfeldt hier bey seinen eignen Knechten

Gewalt thun diese Stadt gewaltig’ anzugehn

Man würgte was man hatt’ in Waffen angesehn.

Hierauf begunte man auch Meyntz zu überkommen

Valette aber hatt’ es glücklich unternommen.

Er kam mit Macht dähin des Manßfelds seine Macht

Die diese Stadt umgab in offentliche Schlacht

Zu zwingen aber sie gieng nach des Gallas Scharen

Die längst den Reyn bey Worms in guten Schantzen wa-

Und nun eugte sich am Meyn ein andrer Krieg.

Es lenckte Franckfurt sich nach seines Käysers Sieg

und ließ von Schweden ab worüber sich die Schweden

In Sachsenhausen fest mit vielen großen Reden

Beklagten. Es gebrach an Kraut an loht und Brod

und darum suchten sie daß Franckfurt solche Noth

Betrachtend helffen möcht um jhrer loß zu kommen.

Wir haben sagte sie uns gäntzlich vorgenommen

Von Sachsenhausen ab und zur Armee zu gehn

Weil keine Hilff so wir beschossen seyn zu sehn.

Verhelfft uns dann hiemit daß wir auf unsern Wegen

Dem Feinde der uns trifft uns können widerlegen.

Wol Franckfurt schaffte Raht. Sie aber die den Raht

Bekamen schickten sich zu einer andern That

und kehrten das Geschütz nach Franckfurts festen Mauern

Damit so kam der Wein von Freindschafft zu versauern.

Was kunte Franckfurt mehr als nur dergleichen Werck

Beginnen wie es that. Es brauchte seiner Stärck

und bot was man entbot. Es kam zu offnem schüssen

Und haben beyde Städt' hiedurch viel leiden müssen.

Damit erweckte man die Käyserliche Macht

und wurd’ ein großes Theil hierum in Stand gebracht.

Die Schweden wehrten sich so viel sie immer kanten

Biß daß die Käysrischen zum stürmen fertig stundten.

Da gaben sie dem Ort in des Belägrers Hand

und wolten nach dem Platz Gustavusburg genannt.

Man stundt es jhnen zu. Sie zogen. Schau da kamen

lamboyens Völcker die sie alle rückwertz nahmen

Die meisten nahmen Dienst. Hiemit vergolte man

Was von denselbigen an Franckfurt war gethan.

Als Gallas sah wie schön es jhnen wolte glücken

Mit Einnahm vieler Städt’ umgab er auch Sarbrücken.

Der Ort hielt tapffer aus doch endlich ohn’ Entsatz

Ermüdet ließ er nach und gab dem Gallas Platz.

Diß alles überlegt und wol da bey erwogen

(was große Hungers Noth das Land hatt’ überzogen

So daß man Wurtzeln Graß und noch viel ärgers aß

Worüber mancher Knecht der rechten Pflicht vergaß

und von der Fahnen blieb vom Hunger nicht zu sterben)

Brach Hertzog Bernhard auf und ließ die Burg verderben

Die nach Gustavus hieß verstärckte Meyntz und gieng

Auf tausend Käysrische die er halb schlug halb fieng.

Auf dieses ställt’ er sich nach Coblontz zu zugehen

Da es im Grunde war nach Franckreich angesehen.

Es brachte diese List so viel daß er den Sprung

Vor Gallas nahm der selbst nach diesem Wege rung.

Doch es blieb viel im Stich und sonderlich an Stücken

Die man begrub und viel nach Coblentz muste schicken

Eh sie der Feind bekäm. Es setzte Gallas nach.

Sein Vorsatz aber war zum ersten viel zu schwach.

Man wandte sich und gab demselben so ein Zeich en

Daß er zu klagen hatt’. Ein solches zu vergleichen

Satzt er noch stärcker nach biß einen Tag von Metz

Da gab es wiederum ein greuliches Gefetz

und blieben heyderseits viel tapfere Soldaten.

Hierauf ist

Bey welchem Orte sich diß Scharmuziern begab.

Er nahm auch

Vor Homberg aber wolt’ es jhm nicht wol gelingen

Und wust er solchen Ort auf dißmal nicht zu zwingen.

Es sorgte Bernhard sehr daß Gallas seine Macht

Mit der von Lothringen wurd’ in ein Heer gebracht

Daher er sich also vertheilte diesen beyden

Den Weg zur Einigung mit Vorthel abzuschneyden.

Als aber niemand kam erwieß er sich drey Tag

Jm offnen und entbot dem Gallas einen Schlag.

Er aber wolte sich hierzu nicht groß verstehen.

Es war jhm lieber hin nach Hagenau zu gehen

Das er belagerte jedennoch nicht gewann

und kostete der Ort ein etlich hundert Mann

Durch die aus Hagenau bald dort bald da erschlagen.

Es war nun in der Zeit von Winterlichen Tagen

Weßwegen Gallassich um einen Ort beward

Sich und sein Voick das sehr durch

Zu retten welches dann viel Oerter an dem Reyhne

Auch in der Weiterau und an dem krummen Meyhne

Bevor des Reiches Kern das Würtenberger land

Noch eins wie vor betraff. Besehet nun den Stand

Vom über-alten Meyntz mit Schweden angefüllet.

Es gieng ein tausend Mann vom Nebel starck verhüllet

Vor die Gustanus-Burg vom Feinde neu bewällt

und zimlich starck besetzt. Doch es war so beställt

Daß man es eingewann eh es der Feind verspührte

Worauf man Stuck und Volck nach Meyntz gefangen

führte

und alle Wercke so vergleichte daß kein Mann

Von solcher Burg nunmehr was großes sehen kan.

Hergegen setzte man das Franckenthal in Schrancken

und überkam den Platz fast über die Gedancken.

Graf Manßfeld zog hinein der Weinßyeim aber ab

Es kam in Monats frist zu einer

Dergleichen wolte man mit Hanau auch beginnen

Diß aber war ein Oet sehr schwerlich zu gewinnen.

Man brauchte große Macht und eine lange Zeit.

Die aber Ramsayh dort durch seine Tapferkeit

Seyr nichtig hat gemacht. Den Ort mit Macht zu haben

So say man drey Armeen vor solchem sich vergraben.

Da war Lamboyens Macht da war des Manßfelds Heer

und was

Als nur des Hessen Macht und Leßlen Heer zum wachen

umb der Belagerung ein kurtzes Ziel zu machen.

Sie zogen wieder ab geschlagen müd und matt

und ließen diesen Ort an diesen der es hatt’.

Hergegen wurde dort Ameneburg von Hessen

Belagert und es blieb auch Hirschfeld unvergessen

Man nahm sie beyde weg. Ein mehrers thaten sie

Der Gößischen Armee und offt mit schlechter Müh

So daß sie endlich sich geiwungen must erheben

und alles Hessen-Land um das von Francken geben.

Der Hatzfeld folgte nach.

Brach Gallas und sein Volck vor Hunger wieder auff

Gieng mit dem Lothringer Lamboyen Jsolanen

Mit Piccolomini Forgatzen und de Granen

Ein viertzig tausend starck stracks in Burgundien ein.

Und war der erste Platz den er bekam Fontein.

Hier folgte Mirebeau Dyon war Zweifels ohne

Beängstet noch vielmehr die Stadt

Die man sehr hart beschloß mit zwantzig tausend Mann.

Man schoß und griff den Ort mit großem Eufer an.

Die Frantzen diesen Ort nicht gern verlassend sehen

um Mittel diesem Heer mit Ernst zu widerstehen.

Zu schlagen war nicht Raht jhr Heer war viel zu klein

Es must’ ein ander Werck hier vorgenommen seyn.

Der Ort war fest genug der Mangel war an Leuthen

und zwar an einem Häupt das in dergleichen Streiten

Erfahren. Lang bedacht sprach man dem Rantzau zu

Und hielt der Frantzen Sinn Burgundjens gantze Ruh

In dieses Mannes Hand ergeben. Er voll Wunden

Die er vor Dole kriegt’ und noch fast unverbunden

Gieng jhr Begehren ein kam über den Morast

Zwerg weaig in die Stadt und milderte die Last

In dem er Morgens früh sich aus den Pforten machte

und mit geringer Hilff den Feind vom Stande brachte

Zum schnellen fliehen trieb acht hundert Mann erschlug

Die Stück eroberte den Brand ins Pulver trug.

Damit war diese Stadt befreyet und die Feinde

Zerstoben. Gallas und der Lothringer zween Freinde

Geriethen in den Zwist und meynte jener recht

Es hielte Gallas sich in seinem Ampte schlecht.

Er hätte so verstärckt vielmehr verrichten können

Er müste seinem Herrn dem Käyser wenig gönnen

Wahr ists es war nicht mehr mit dieser großen Macht

Gethan als nur das Land in großen Brand gebracht.

Damit so gieng er durch. Von viertzig tausend Seelen

Vermochte man mit Müh die Hälffte nicht zu zählen.

Die großen Wassergüß’ und böse Zeit vom Jahr

Ergriffen jhn so schnell daß es kaum möglich war

Von dannen loß zu seyn. Die meisten Karr- und Wagen

Besteckten in dem Koth. Ein jeder muste tragen

So viel jhm möglich war. So kahl kam man davon.

Auch blieben über diß die Stück in

Und doch galt Gallas viel als ein Soldat von Rathen

Er blieb auch lebenslang in unsers Käysers Gnaden.

Noch größer aber war die Gnade die Pariß

Voraus sein großer Herr anjetzt an dier bewieß

An dier du großer Fürst von Weymar. Deine Thaten

Die waren durch den Neyd selbselbst dahin gerathen.

Du warest wert und lieb. Was nur beehren mag

Das brachte dieser Hof zu deiner Ehr’ an Tag.

Ich schweige die Geschenck und theuere Jubelen

Gold Volck und was man dier noch weiter zu ließ zählen

Als ein verdientes Werck. Auf dieses machtestu

Dich wieder in das Feld. Die höfsche Lust und Ruh

War dir nicht angebohrn. Du hattest deine Jugend

und größre Jahre Zeit allein zur Helden-Tugend

Gewöhnet welche mehr nach blancken Waffen schaut

Als was der zarte Hof für Dantz-gerüste baut.

Es war dein nechster Weg nach deinen Krieges-Scharen

Die jetzund in dem Zug nach Elsas-Zabern waren

Das sich in Monats Frist in deine Hände gab.

Hierauf so schlugestu ein Theil von Feinden ab

Die sich um Blanckenberg Blamont und Ramberts weiler

Jm Lande Lothringen mit Gallas jhrem Pfeiler

Bezeigten. Welches dann die drey besagten Plätz’

Auch selbst dahin bezwung das Weymarsche Gesetz

Zu lernen. Diesem nach gieng er die Winter-Plagen

Die nun beginneten was bässer zu ertragen

Vom Feld’ und satzte sich in guten Städten ein.

Jm Frühling ruffte man jhn wieder nach der Sain

Ins mächtige Paris demselben mitzutheilen

Was man beschlossen hatt’. Er sonder viel verweilen

Kam hin und wieder her. Kaum daß jhn seine Schar

Empfieng erblickte man die Feinds Parthey da war

Der Fürst von Lothringen mit vielen andern Hauffen

Das Vesontiner Feld mit Menschen-Blut zu tauffen.

Der Sieg war aber so daß Carls seine Macht

Geschlagen und er selbst kaum wurd’ hinweg gebracht.

So nah stundt jhm sein Tod. Worauf der Feind- Zer-

Sich nach dem Reyhne zog und bald bey Wittenweyer

und Reinau eine Brück erbauet’ über Reyhn

Zu gehn und muste sie auch bald umschantzet seyn.

Diß alles war verbracht den Feinden groß zum Schaden.

Daher sich Jean de Wert ein Außbund der Soldaten

Sich bald dahin begab und einen Anfall that

Der aber disesmal ihm nur geschadet hat.

Es blieb ein zimlich Volck Diß alles unerwogen

Kam er zum andernmal mit Macht hinan gezogen

und sah zum andernmal wie jhn sein Glück betrog.

Worauf der Weymar-Held vor manche Schlösser zog

und bald besiegete zum Vortheil seiner Scharen

Weil solche Plätze voll von Lebens Mitteln waren.

Hierzwischen machte sich der wolbenahmte Held

De Wert zum drittenmal sehr mächtig in das Feld

Die wolverwahrte Brück’ an Reynau zu bestürmen

Doch er wurd’ itzt wie vor durch mächtiges beschirmen

Des Weymarischen Volcks seher häßlich abgesetzt

Jhm selber wurd’ hiedurch ein Wangentheil verletzt

Und hat er diesesmal vier hundert Mann 2. Stücke

und mehrers eingebüßt. Hört aber was für Glücke

Sich jhm hierauf erwieß. Der Weymar-Held brach auff

und war der Reuterey fast-Wind-geschwinder Lauff

Gerad nach Ensißheim. Diß glücklich eingenommen

Sah man das gantze Heer hin in das Suntgau kommen

Da es den Winter durch sich zu verpflegen blieb.

Einmal nach Müh in Ruh ist jedem Menschen lieb.

Diß nahm de Wert in acht und sah daß man den Frantzen

Die offt-bestürmte Brück mit allen jhren Schatzen

Vertrauet hatt’. Er kam that einen Sturm darauff

und trieb das Frantzen-Volck sehr schleunig auf den Lauff

Gewann den Ort den er von stunden an ließ schleiffen

Aus Sorge daß sein Feind jhn wieder anzugreiffen

Nicht leichtlich ruhen würd. In dem diß hier verlieff

That dort der Wälsche Mann

Auf des von Weymars Macht in Meynung große Thaten

Zu würcken welches jhm nicht bässer hat gerathen

Als dem von Lothringen der hier Gesellschafft that.

Der Löu vernichtete des Fuchsen List und Raht.

Die Sonne kam des Frosts sein Regiment zu schwächen

Diß mahnete den Held von Weymar aufzubrächen

Was wichtigers zu thun. Es war in stiller Nacht

Da er sich über Reyhn mit aller seiner Macht

Nach Seckingen begab. Diß schleunig eingenommen

Ist er nach Bicken hin nicht weit von Basel kommen.

Hier auf nach Lauffenburg Er kam bey beyden ein

und wolt’ auch über diß im festen Reinfeld seyn.

Er satzte sich hierum beschloß es mit beschüßen.

Als die belägerte sich nichts bewegen ließen

Schoß er viel Feuer ein und quälte Tag und Nacht.

Diß alles reitzete die Käyserliche Macht

Dem Ort Entsatz zu thun. Sie kam mit großen Scharen

Worbey de Wert Lamboy und der Savelli waren

Sverreuter Enckefort Goliz Neuneck Fürstenbergk

Die legten alle Hand an die Entsatzungs Werck.

Der Weymar diese Macht vermärckend ließ die Schan-

Gieng in das freye Feld und fällte seine Lantzen

Den Feinden in die Stirn. Es gieng zu einer Schlacht

Die dauerte so lang biß daß die tunckle Nacht

Das Metzeln unternam. Noch kunte man nicht sagen

Wer

und auch zur neuen Schlacht. Kein C

Pompejus Sapio Gambriv und die so viel

Von Thaten kuntig sind vermochten so zu streiten

Als man auf diesen Tag von diesen beyden Seiten

Ein grimmig fechten sah. Wir sahen eine Schar

Von Löuen derer Zorn ein flammend Feuer war.

Der wolte Reinfelds Hilff der dessen Herscher heißen

Es sparte keiner nichts. Nach einem langen schmeißen

und würgen fiel der Sieg

Da lagen tausend Feind’ in einer langen Ruh

Vier tausend musten sich gefangen lassen nehmen

Und Reinfeld muste sich hierauf auch bald bequemen

Weil Muth und Macht erlag. Wie war auch wol ein

Held

Von diesem gantzen Heer der weiter in das Feld

Zu gehen mächtig war? Sie wurden mit einander

(lamboyen außgesetzt) dem Sächschen Alexander

Gefangen eingebracht. De Wert und Enckefort

Die musten nach Paris und weiter an ein Ort

Das wol bewahret ist ein Heyl des Horns zu werden

Savelli aber drung mit List durch die Beschwerden

Die die Gefangenschafft mag geben. Diß gethan

Fieng man mit Retelen mit Neu- und Friedburg an.

Sie aber sonder Macht so großer Macht zu steuern

Ergaben sich. Was Post war dieses bey den Beyern

und noch viel mehr zu Wien? Hieran war nicht genug

Man that nicht lang hierauf noch einen größern Zug

Den drey Armeen nicht vermochten abzuwenden.

Halt ein

Stehstu im schreiben mir hinfüro nochmals bey

So sage wie es dort mit den Banirschen sey.