Desaleichen.
Es träufft des Himmels-Gunst nun lauter Balsam nieder
Der ströhmt mit vollem Glück auf deine Scheitel zu
Nach langen Stürmen findt ein sanffter Blick sich wieder
Und auf die Unlust-Last vergnügte Seelen Ruh.
Die Wollust will anjetzt mein Freund dich truncken machen
Sie lässet ihre Lust dir zum Vergnügen aus
Selbst das Verhängniß muß ob deinen Glücke lachen
Es führet dich zuletzt in das beliebte Haus.
So krönt Beständigkeit nach ausgestandnen Proben
Dennoch dein wehrtes Haupt mit einem Myrthen-Krantz
Die erste Liebe bleibt ob gleich die Neider toben
In der Zerreissung stehn und im Zertrennen gantz.
Bellandra will ihr Wort ihr reines Wort erfüllen
Sie will in kurtzer Zeit dein bestes Labsahl seyn
Es soll dein heisser Geist den Liebes-Hunger stillen
Es nimmt ihr
Vergnügung will mit Lust um deine Scheitel spielen
Die Liebste labet dich mit ihrer Zucker-Brust
Corallen werden dir die heissen Lippen kühlen
Du wirst beladen seyn mit angenehmer Lust.
Das traurige Gestirn die düsteren
Und der
Die dir in dein er Lieb’ Angst Noht und Schmertz erweckten
Wird nun ein frohes Licht des klaren Himmels seyn.
Du wirst dein Haupt mit Lust wie
Dis frendige Gestirn vermehret deine Ruh
Kein Stürmen kan den Schein des Freuden-Lichts vernichten
Es wirfft dir unverhofft die schönsten Strahlen zu.
Nun kanst du nach der Nacht und ihren Finsternissen
Den schönen Morgen-Stern in vollem Glantze sehn.
Dein Engels-Kind wird dich recht zu Vergnügen wissen
Dein Schmertze ist nun fort dein Klagen ist geschehn.