Die Ewigkeit.
Was ist die Ewigkeit? Ein unergründ- lich Meer,
Ein ausgespannter Raum, von al-
Und wer sich untersteht denselben
Der hat aus Unbedacht, sich selbst
Ein Mensch der diese Tief, den dunklen Raum er-
Kehrt gleich die Augen ab; sein banges Herz er-
Es schwindelt sein Gesicht, vor diesen grausen Hö-
Und dennoch muß er dreinst wie alle, dahin gehen.
Des Lebens Fortgang ist im Lauf der schnellen
Ein Schritt auf einer Bahn zur langen Ewigkeit.
Wer klug ist wird sich stets in dieser Welt bemü-
Auf einem rechten Weg zur Ewigkeit zu ziehen.
Weil durch des Todes Thal, nach
Ein jeder der da lebt, zum Ewgen wandern muß;
So müssen wir uns auch in dieser Zeit bestreben,
Zu sterben, weil wir noch auf dieser Erde leben.
So wie das Leben ist; so ist das Sterben auch,
Die süsse Räucherkerz verlischet und ihr Rauch
Ist süß und angenehm; wer wol gelebt mag ster-
Und was er hie gesät, das wird er dorten erben.
Des Menschen Zustand ist in jener Ewigkeit,
Nachdem er hie gelebt, in dieser Lebenszeit.
So wie die Stimme ist; und wie die Wörter schal-
So muß das Echo auch dieselben wiederhallen.
Und wie man hier gelebt; so ist auch dort der Lohn,
Der folgt so richtig nach, wie auf der Stimme
Der Nachklang kommen muß. Wer dort will
Der wird sich hier auch stets in Guten üben müs-