Die schöne Saline.

By Johann Georg Gressel

Füngst da Dianens Glantz durch dunckle Wolcken brach

Da sich das Sternen-Heer schon allbereits zur Wach’

Auf seinem Sammel-Platz dem blauen Himmel zeigte

Und

Da sahe ich ein Kind von Englischer

An dessen Ausbildung die gütige Natur

All’ ihre Krafft gewandt es göttlich auszuzieren;

Vor ihn muß

Die blaue

Der

Die

Calliope muß ihm an heller Stimme weichen.

Eratens leichte Hand spielt kein so nett Clavier

Als diese

Sich vor denselben wies mit schwartz geputzten Haaren

Die auf der weissen Haut sich mit Zinnober paaren

Das auf dem Liljen-Feld der Wangen sich gesetzt.

Der Brüste Schnee Gebürg mit

Wie weisser

Hier kan der schwache Kiehl das Wunder nicht ergäntzen;

Da meine rüde Faust schon allzuweit gepflügt;

Gnug daß ihr hoher Strahl ein steinern Hertz besiegt

Gnug daß der Säyten-Schall den frohen Geist entzücket

Gnug daß die holde Stimm der Freyheit Gold entrücket

Und an unzähligen die Sclaven-Fesseln legt

Die statt der Unlust-Last nur süsse Lust erregt

Weil man vor Sclaven Kost die pure Wollust isset

Wenn sich ihr holder Blick mit unsern Augen küsset.