Die Sünde und der Todt.
Ein Uebel folgt alzeit dem andern auf dem Fuß;
Weil eins natürlich stets, aus andern
Das größte Uebel ist, ohn Zweiffel ja
Man siehet dieses klar an ihren bösen Kin-
Was sie gebohren hat; Und dieses heist der Todt,
Ein Wort das in sich fast die allergröste Noth.
Die Sünde und der Todt sind allemahl Gesel-
O möchte doch der Mensch sich dieses stets vorstel-
Wir fliehen all den Todt; und wer ihn wil ent-
Der muß sich durch die Krafft des Geistes auch be-
Der Sünde zu entgehn. Wer will die Folgen has-
Der muß die Ursach auch daraus sie kommen, las-