Die thörigte Religion der eingebil- deten Klugen.
Die da freie Geister sind, wollen sich mit Macht befleissen,
Durch den albern Aberwiz klug, scharf-
Darum sind auch jezt bekandt die nun die Religi-
Durch die Klugheit ganz verstelln und ihr bringen
Diese baun des Glaubensgrund auf so leicht und
Daß sie ihn vielmehr zerstöhrn, wenn sie scheinen ihn
Eine wahre Gottesfurcht wird von ihnen nicht er-
Sondern unter heilgen Schein gar aus aller Welt
Was dem Fleische nicht gefällt und die wilde Nei-
Heisset heilge Einfalt nur die der Aberglaube träu-
Diese Klugen glauben nichts, nehmen nichts als
Als was ihnen wollgefält, und das jeder glauben
Der nur die Religion als ein Spötter will ver-
Der den Nahmen nur behält, um sich nicht zum
Dieses soll vernünfftig seyn; und der ist ein star-
Wer sich, wie ihr Ausdruk heist einen blinden Wahn
Tolle Klugheit dieser Welt! die auch die Vernunft
Wenn man die Religion zu der Bosheit Dekkel
Wer das nicht annehmen will, was der Schöpfer
Weil die Einfalt solches thut, der hat sich genug
Der wird ein verkehrter Thor um nur wizzig, klug
Der will seine Wollfahrt baun, doch die Gründe
Der prahlt von Religion, die er als warhafftig,
Da er sich den Grund davon, ein recht wahr Erkennt-