Die Torheit derer Menschen, die sich über die Witterung beschweren.
Die Klag ist fast allgemein, wenn die Sommerlust vergeht,
Und im Herbst der rauhe Nord durch
Jetzo taugt die Wittrung nichts, da das Sonnen-
Und bei einer trüben Luft sich zum kalten Steinbok
Nunmehr ist die schöne Zeit, die den Menschen an-
Die zur Reise und zur Lust, zur Gesundheit recht
In den frostgen Herbst vorbei: Nunmehr gehet an
Der von schweren Nebel-Dunst trübgemachter
So spricht fast ein jeder jezt, der aus Gram Ca-
Und die weisen Ordnungen, die der Schöpfer aus-
Als ein Thore meistern will.
Und im Lauffe der Natur, herrlich das zum Zwek-
Was er angeordnet hat, weis am besten wenn der
Einer nassen Witterung auf die Erde fallen muß.
Alsdenn wenn des Sommersbrand, unsern Erd-
Kommt bei einem kalten Nord, Regen und der
Der den dorren Erdenschoos wiederum mit Saft
Daraus in dem künftgen Jahr, ein verneuter
Und ist das nicht woll gemacht? Soll der Schöp-
Nach der Menschen Eigensin, da ihr Denken und
Allemahl verändert ist; so müst diese Welt vergehn:
Dieser der da reisen will, wünscht das Sonnen-
Da der Akkersman ihn fleht doch mit einen feuch-
Seine ausgedorrte Frucht auf dem Felde zu bele-
Wenn die Sonne heitrer scheint und den Wanders-
Wünschet er ganz müd und matt, daß der Luftkreis
Und kaum ist er abgekühlt, soll die Sonne wieder
Jener will gar Wärm und Frost fast zu gleicher Zeit
Ist es warm, so wünscht ers kalt, ist es kalt so
Weil er wie ers haben will, nicht recht einmahl
Er beschwert sich über das, was er, wie es kommt
Gott kann nicht die Witterung blos nach unsern Sinn bequemen:
Sondern es ist unsre Pflicht, daß wir unsre Seegel
Wie im Reiche der Natur, Wind und Witterungen
Daß wir unsre Arbeit stets, nach der Witterung
Und von deren Einrichtung kein unbillig Urtheil
Wer sich aber drob beschwert, der giebt dadurch
Daß er, warlich überklug, und also ein albern
Der den Schöpfer meistern will, da nach seinen
Sich die Zeiten, Wetter, Luft, wunderbahrlich