Die Vorsorge GOttes für die Thie- re, an den zur Winterszeit im Wäl- dern grünen...
Nichts geschicht von Ohngefehr, alles hat das höchste Wesen,
Auf der Welt zu seinem Zwek weis-
Diese Warheit fiel mir ein, als ich
Wo der wilden Thiere Bahn, und ihr stiller Auffent-
Einst zur Winters Zeit ansah, daß viel Stauden
Da in Garten durch den Schnee aller grüner
Ich sah hier Wacholdern blühn, Mäusdorn, Stech-
Deren Laub im Schnee ganz frisch, wie im war-
Weil ihr Safft ein klebricht Oel, der der Kälte wi-
Und das Laub ganz frisch erhält, das sonst dürre
Mein
Bäume die uns deine Güt, in die Gärten hat gesezt?
Warum sind die Stauden frei, die in denen Wäl-
Deren Schmuk verborgen bleibt und die wenigsten
Indem ich dies überdacht, lief ein Rehbok gleich daher,
Fras das Laub der Stauden ab; und der Haasen
Nahm es auch zur Nahrung weg: da sah ich, wozu
Und warum die Vorsehung dieses grüne Laub be-
Würde nicht ohn dieses Laub, das im Wald ver-
Löwe, Tieger, Bär und Schwein, alles das nach
In dem Winter untergehn; zwischen Schnee und
Wenn nicht
So lehrt uns der Wälder Grün, und der Stau-
In der kalten Winters Zeit: GOtt versorgt auch je-
Er verschafft dem wilden Vieh, auf so wunderbah-
Da er es im Pelz verhüllt, durch das Laub auch sei-