Ein Gebet, daß Gott die Spanier wiede- rum vom Rheinstrom wolle treiben, 1620.
Schlag doch, du starcker Held, die scheußlichen Maranen,
So leyder! ihre Zelt und Blutgefärbten Fahnen
Auch jetzt in Deutschland bracht, an unsern schönen Rhein,
Der Waffen tragen muß, vor seinen guten Wein.
Es ist genug gespielt mit eisernen Ballonen,
Du grosser Capitain, hör auf, fang an zu schonen,
Es ist genug, genug, die Götter sind verheert
Durch die, so sie gemacht, Stadt, Dorff, und Feld verkehrt.
Laß die, durch deren Grimm die Ströme kaum geflossen
Von Leichen zugestopfft, nicht ausgehn ungenossen,
Und mache kund, daß der, der dir zugegen strebt,
Stürtzt, oder bleibt er ja, ihm selbst zur Straffe lebt.