Einem Cellisten zur Silberhochzeit

By Luise Hensel

Written 1837-01-01 - 1837-01-01

Wie bei hellen, hohen Weisen,

Wo nur Geig' und Flöte tönen,

Man sich sehnt nach Cello's Dröhnen:

So zu all den süßen Speisen

Und den lichten, reichen Spenden,

Dargebracht von zarten Händen,

Soll mein kräftig Schwarzbrod reisen.

Wollt ihm Eure Huld beweisen;

Kann Euch nimmer Bess'res senden.