Eingang.

By Hans Aßmann von Abschatz

Der Himmel pflanzt uns selbst die Neigung zu euch ein

Drum will ich euer Lob ihr Nimphen izt erheben.

Ob gleich der Warheit scheint mein Wort zu widerstreben

Wer Frauenzimmer lobt kan nimmer unrecht seyn.

Was schadet in der Höh der Sonne lichtem Schein

Ob sie in Wolcken steckt ob Dünste sie umgeben?

So muß auch eure Zier stets siegend oben schweben

Ist sie gleich dann und wann verdeckt und minder rein.

Ein Glantz von oben her feurt eure Sinnen an

Und spielet unvermerckt auff uns mit so viel Strahlen

Daß sie kein Mangel nicht von aussen blenden kan.

Hilff mir Terpsichore der Welt für Augen mahlen

Daß wann man die Vernunfft der Warheit leget bey

Die Frauen Alle schön und keine greulich sey.