Er entdeckt sein verlangen nach ei- nem kuße.
Ich habe wol gehört, o Venus! daß dein sohn
Dir aus der schoos entflogen,
Und deine wachsamkeit betrogen.
Ist des verräthers lohn
Nun, wie man sagt, ein kuß? so gieb dich doch zufrieden,
Und such ihn weiter nicht.
Ertheile mir nur den versprochnen preiß,
Oder mache, daß der mund, der sich stets von mir geschieden,
Mir länger nicht ihn abzuschlagen weiß;
Denn deines sohnes aufenthalt
Ist kein entlegner wald;
Nein, sondern Flavia, mein paradies und licht.