Er giebt ihr sein mitleiden zu er- kennen.

By Christian Hoffmann von Hoffmannswaldau

So weinest du? ach ja, du weinst, mein Leben!

Und ich, ich selber wein’, und muß in ängsten schweben;

Denn deine wehmuth dringt in meiner adern blut:

Wiewol sie redet nicht; Doch wilst du sie verstehn?

So laß nur einen blick in meine sterne gehn,

Dann wirst du sie schon zu erkennen wissen,

Und durch den trieb erbarmnis-voller glut

Mein eigen hertze sehn in deinen thränen fließen.