Er hat zu Elida keine Vergnügung.
Ich baue mir ein Haus von kummer-vollen Nesseln
Wo Einsamkeit und Gram mir stets zur Seiten stehn:
Die Traurigkeit will mich mit todten Schatten fesseln
So daß kein Freuden-Stern in meiner Brust zu sehn.
Der süsse
Mir stinckt des Zuckers Safft als bitter Wermuth an
Und mein Verhängniß läst nur saure Galle quillen
Die keine Lustbarkeit allhier verzuckern kan.
Mit Thränen wird mein Tranck nur allzu offt vermischet
Mir wird ein schwartzes Brodt das liebliche
Mein Lust-Wald ist ein Ort wo Unck’ und Schlange zischet
Ein Schwantz-Stern sticht hinweg den günstigen
Vor die genoßne Lust empfind’ ich herben Schmertzen
Die Einsamkeit schenckt mir Allaun und Wermuth ein
Die Traurigkeit bestürmt die Thore zu dem Hertzen
Es soll mein Sinnen-Bau ihr steter Wohn-Platz seyn.
Doch unterweilen labt mich noch ein Angedencken
Und die gehabte Lust dem matten Geist erquickt
Wenn aber ich zu weit wil Zaum und Zügel lencken
So wird die Frölichkeit mit dem Kapzaum bestrickt.
Und also muß mein Geist in stetem Kummer schweben
Weil hier zu
Hir muß ich als ein Münch in engen
Dazu
Hier kan ich nicht mit Lust dich meinen Engel schauen
In dessen Angesicht
Hier find’ ich meine Lust in den bekleeten Augen
Wenn drauf im süssen Thau
Mit dieser Lustbarkeit muß ich mich hier vergnügen;
Jetzt muß ich seyn ein Knecht in der Egypter Land
Bis nach verloffner Zeit die Lust mich ein wird wiegen
In jenem
Indessen lebe wohl dein Glücke muß stets blühen
Dein Auge schaue nichts als lauter Wohlergehn
Die Segens-Wolcke soll auf deine Scheitel ziehen
Und was behaglich ist muß dir zur Seiten stehn.
Es mehre sich die Pracht der angenehmen Glieder
Grün wie ein
Daß wann ich dermahleinst komm’ aus der Wüsten wieder
Ich gegen deine Pracht verachte Thron und Kron.
Du aber
Dein Angedencken macht daß ich noch lebend bin
Dein Bild verwehret mir in Ohnmacht hinzufallen
Sonst fiel der matte Leib wie zarte Blumen hin.