Er kan ohne Asterien nicht leben.

By Johann Georg Gressel

Die Sonnen-Wende folgt der Sonnen Strahlen nach

Der Palm-Baum liebet sehr den Crystallinen-Bach

Dem Eisen-Stein beliebt der Nord zum Angel-Sterne

Der Ulm und Reben sind einander selten ferne

Das

Jmgleichen ist mein Geist auch recht besonders froh

Wenn er sein Seelen-Licht kan in der Nähe schauen

Und ihren Augen-Schein darf als der Sonnen trauen

Wenn ihm der süsse Mund die Anmuths Quellen reicht

Und die erhöhte Brust sich als den Nord-Pol zeigt;

Wenn der

Jhm einen Unterhalt und Maure ab-will geben:

Wenn ihn der Glieder-Agt wie Stroh wird an sich ziehn

Und ihr Magnet-Stein nicht sein Eisen denckt zu fliehn.

Wann aber ihr Gesicht ein schwartzer Zorn verdüstert

So sind die Sonnen-Blum’n und er genau verschwistert

Wenn ihrer Lippen-Bach ihm auch entzogen wird

So wird dem Palm und ihm des Lebens-Safft entführt.

Wenn nun der

Alsdenn sein Liebs-Magnet sich mit Betrübniß decket.

Wenn er den zarten Leib nicht kan zum Ulmen sehn

So muß er wie der Ranck verlassen untergehn.

Wenn ihm die Maure wird der zarten Brust entrissen

So muß das Winter-Grün und er die Erde küssen;

Wenn ihn der Glieder-Agt wie Stroh nicht zu sich reißt

Und ihr Magnet als Feind sein Eisen von sich schmeist

Alsdann so muß ich mich dem Sterben übergeben

Weil ohn’