Er preiset sein Glück.

By Johann Georg Gressel

So kan ich nun

Holdselige

Auf deiner Liljen Bühne

Der zarten Brüste ruhn.

Es machet mir die Lust

Auf deiner Schwaanen-Brust

Ein sanfftes Rosen-Bette

Die Ballen prangen nette

Und machen ihre Freude kund

Wenn mein erhitzter Mund

Den schönen Ort beküßt.

Sie springen in die Höhe

Wie ein erfreutes Rehe

Das aus dem Netz entgangen ist.

Auf diesen Liljen-Auen

Sieht man nur

Der meiner Seelen schmeckt

Als wie ein köstliches

Ich bin im Paradies

Und kan mein güldnes Vließ

In deinen

Mein liebster Engel finden.

Nichts ist die Garten-Pracht

Die

Vor dieser Brust

Vergehet deren Lust.

Es zeiget zwar nur Schnee

Die Alabaster Höh

Doch prächtige

Mit Liljen untermischt hier bey

Die schöne Wüsteney

Und das

Der allerschönsten Brüste

Hegt rechte Himmels-Lüste.

Das Eyß-beseelte Werck

Und der beschneete Berg

Hat unschätzbahre Schätze

Sie sind der Wollust Lager-Plätze.

Es weicht das

Sie sind bekrönet mit Corallen.

Cleopatra mag nur mit ihren Perlen prangen

Ich kan an solchen hangen

Die mehr als ihre schöne sind.

Rubinen und

Die müssen diese Perlen zieren

Die man auf deinen Brüsten findt.

Die Wollust selbst kan nicht vergnügter ruhn

Als wie ich nun

Annehmliche

Auf dieser Liljen-Bühne.

Ich lieg im

Und diese macht mir bloß

Die wunder-schönen Gaben

So Hertz und Sinnen laben.

Der Wollust-Zucker quilt aus diesen Ballen

Cupido nehret sich mit dem Erquickungs-Safft

So ihm dein Busen schafft

Aus den Corallen.

Dir sind die Brust-Granaten

Belline wohlgerahten.

Cupido läst die Brust der gütigen Dionen

Und will mit mir in deinem Busen wohnen.