Er verehret sie unter dem bilde der sonnen we- gen ihres nahmens Helene zu teuts...
Helene sonnen-kind du fackel dieser welt
Du prächt’ges meister-stück des himmels und der erden
Das ohn erstaunen nicht kan angeschauet werden
Und recht was göetliches in sich verschlossen hält;
Ohn dich liegt die natur verfinstert und verstellt.
Sie seufftzt nach deinem blick und reitzenden geberden
Und fühlt nur all zuviel der schmertzlichsten beschwerden
Wann dein belebter glantz was sparsam auff sie fällt.
O sonn! ich feyre heut dein hohes nahmens-fest
Das an nichts niedriges durchaus mich dencken läst
Denn wer zur sonnen will muß sich zum himmel schwingen.
Was aber opffr’ ich dir? blut leben seel und geist;
Ja! dieses ists was mir aus deiner güte fleust
Wer kan was bessres dir auch zum geschencke bringen?