Er vergleicht die Lesbia mit einem Garten.

By Johann Georg Gressel

Entweiche Flora nur mit deiner Blumen-Pracht

Verhüll das Lust-Gefild der schönen

Gib dem beliebten Schmuck der Nelcken gute Nacht

Verlaß die Prahlerey der stoltzen Käyser-Cronen.

Hilff der verlaßnen Lilg beperlte Thränen streun

Auf den gebückten Klee entfärbt euch ihr

Jhr

Jhr grünen Matten sterbt in dunckeln Finsternissen.

Du edles Blat

Jhr grünen Lauben welckt ihr blauen Regen-Bogen

Hült euren Indich bey laß nur dein Blühen seyn

Du safftger

Seht meine

Es muß vor ihrer Pracht eur schlechtes Ansehn weichen

Sie hegt mehr Lustbarkeit als

Die

Weil ihr Rubinen Mund die Rosen übersteigt

Vor ihren Wangen muß die Nelcke sich entfärben

Die Kayser-Crone sich vor ihren Haupte neigt

Und vor den Busen muß die stoltze Lilge sterben.

Die Stirn-

Jhr Athen thut weit mehr als

Die blauen Adern sind mit Turckis ausgeputzt

Die Tulpe muß entschwärtzt vor ihren Wartzen weichen.

Die blaue

Denn der beliebte Glantz den Indich übersteiget;

Ein blauer Anmuths-Strahl spielt aus dem Angesicht

Der dem bemannten Geist die Liebes-Fackeln zeiget.

Die rund-gewölbte Schooß die Lauben übertrifft

Der Eingang sticht hinweg das blühn der

Die Gegend des Gebüschs ein feurig Kitzeln stifft

Demselben der da bricht der Lüste-Zucker-Rosen

Dem Garten fehlet nichts die Anmuth fällt ihm bey

Die

Die Huldinnen sind stets in dieser Wüsteney

Auch

Nur eines fehlt ihm noch ein Gärtner der sich kan

Mit fetter Perlen-Milch zu säemen ihn befleissen

Nimmt mich nun

So kan ich