Er verläst die Mannon.

By Johann Georg Gressel

Ich lache eurer Strengigkeiten mir gefällt eur stellen nicht

Diese Worte recht im Ernste

Gegen euch aus Lieb’ und Gunst meine Geister nicht mehr

brennen

Weil sie mehr als allzuwol euren bösen Mißbrauch kennen.

Liebet welchen den ihr wollet meinentwegen ists vergünt

Ich verlange von euch nichtes der ich lang gewesen blind.

Jhr seyd meine Herrscherin

Endlich muß der krancke Geist von dem Fieber doch genesen.

Adjeu Mannon, Glück zur Reise meine vormahls veste Treu

Ist verblichen und verloschen und die Schwüre sind vorbey

Mein Hertz daß sich endlich hat euren Ketten noch entrissen

Soll forthin in stiller Ruh seine Zeit vor sich beschliessen.