Er wünschet eine Blume zu seyn.

By Johann Georg Gressel

Jhr Florens Meister-Stück

Jhr angenehmen Rosen

Die ihr das holde Glück

In

Daß ihr die weisse Haut

Der

Vor welcher die Zeitlosen

Gleich als beschämet stehn.

Die euch ein warmer Schnee

Der zarten Brüste labt

Die einen

Zur Kühlung bey sich sehn

Seyd doch darauf bedacht

Daß gleicher Blätter-Pracht

Mit euch mich hülle ein

Daß ich mag bey euch seyn.

Euch Götter bitte ich!

Verwandelt mich in Blumen

In kräfftige

In riechende Violen

In prächtige

Macht fort verwandelt mich!

Laßt

Und bey den Brüsten wissen

So lebe ich vergnügt.

Wo nicht so soll mein Blut

Wie

Doch schöne Rosen zeugen

Die sich zu

Denn bin ich auch entseelt

Bey ihrer Brust vergnügt

Weil es das Glücke so gefügt

Daß ich das schöne Feld

Der Brust zum Blumen-Bett gekriegt.